Eingeklemmte Person


Verkehrsunfall
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Einsatzort Details

Gleesener Hauptstraße, Gleesen
Datum 23.11.2018
Alarmierungszeit 14:59 Uhr
Einsatzende 17:00 Uhr
Alarmierungsart Digitale Meldeempfänger
Einsatzleiter stv. GemBM Thomas Fangmeyer
Mannschaftsstärke 23
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Emsbüren
DRK Emsland
Polizei
    Ortsfeuerwehr Bramsche
    Verkehrsunfall

    Einsatzbericht

    Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurden wir am Freitagnachmittag in den Ortsteil Gleesen gerufen. Neben uns, der Polizei und dem Rettungsdienst wurde auch die Ortsfeuerwehr Bramsche alarmiert. Sie wird bei größeren Schadenslagen im Ortsteil Gleesen wegen des kürzeren Anfahrtsweges zusätzlich alarmiert.

    Vor Ort war ein Ford Transit, besetzt mit zwei Personen, von Emsbüren kommend in Richtung Gleesen, von der Gleesener Hauptstraße abgekommen und frontal gegen einen massiven Baum geprallt. Wegen des starken Aufpralls im Bereich der Beifahrerseite war der Beifahrer schwerst im Fahrzeug eingeklemmt. Der Fahrer des verunfallten PKW konnte das Fahrzeug unverletzt eigenständig verlassen.

    In enger Zusammenarbeit beider Feuerwehren und des Rettungsdienstes wurde der eingeklemmte Beifahrer befreit. Nachdem  Rettungsdienst und Notarzt die Erstversorgung durchgeführt hatten, wurde das Fahrzeug zunächst mit der Seilwinde des Rüstwagens vom Baum weggezogen. Anschließend musste schwerstes hydraulisches Rettungsgerät eingesetzt werden, um die Tür zu entfernen und den "Vorderwagen" nach vorne zu bewegen. So konnte die Person schließlich entklemmt und mit einem Spineboard befreit werden. Die Person wurde mit lebensbedrohlichen Veletzungen mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht.

    Neben der technischen Rettung mussten die eingesetzten Feuerwehren die Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgen, den Brandschutz sichern und die Unfallstelle absichern und ausleuchten.

    Im Einsatz waren die Feuerwehr Emsbüren mit vier Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften, die Ortsfeuerwehr Bramsche mit drei Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften und zwei Rettungswagen sowie das Notarzteinsatzfahrzeug aus Lingen. Ebenso war eine Streifenwagenbesatzung der Polizei vor Ort eingesetzt, um Ermittlungen zur Unfallursache aufzunehmen.

     

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